Hochseefischer Welt
Fischereihandwerk
Speisefische und Beifang
Je nach Aufenthaltsort unterscheidet man verschiedene Farbschläge.Den Rotdorsch der Algenzone, den Grasdorsch der Seegraszone und den am Grunde lebenden Sanddorsch.Der Dorsch ist die Jugendform, also kleinere Art des Kabeljau. Er erreicht eine Länge von 60cm und ein Gewicht von 3,5 kg
Ostsee-Fischerei
Die Flunder (Platichthys flesus) ist der häufigste Plattfisch unserer Küste. Junge Flundern halten sich gern im Brackwasser auf. Sie leben in Scharen.Die Flunder wird 30 - 40cm lang, sie laichen in einer Tiefe um 50m von Januar bis April.
Die Scholle zeigt keine Wanderlust , meidet das Süßwasser und dringt deshalb nicht in die Flüsse ein. Die Scholle kann sich in der Ostsee nur in einer Tiefe um 60m fortpflanzen, weil sie einen höheren Salzgehalt dafür benötigt.
Sprotten, sind das kleinere Abbild der Heringe. Sie leben in der Ostsee, im Atlantik und im Mittelmeer. Sie leben in Schwärmen und ernährt sich von Plankton. Finte und Maifisch, leben in der Ostsee. Sie sind die Flüsse aufsteigende Wanderfische. Sie waren dem Aussterben nahe. Kliesche oder Scharbe, nimmt in der Ostseefischerei eine immer größere Bedeutung ein. Wird bis 40cm lang
Fische der Nordsee
Der schwarze Heilbutt lebt besonders auf und über felsigen Gründen, vorzugsweise in mittleren Tiefen, doch steigt er auch bis 700m oder auch bis 900m an den Küsten des Nordatlantik hinab. Hauptfanggründe liegen vor Island, Grönland, Neufundland und Neuschottland. Der Heilbutt kann bis zu 3m lang werden. Tiere von 2m sind bereits ca 30 Jahre alt und wiegen dann 117kg.
Zu den Heringen gehören etwa 90 Arten.Heringe sind vorwiegend Planktonfresser. Er ist ein Schwarmfisch. Nordseeheringe verlassen nicht ihre Heimatgewässer. Der Ostseehering wird ca 15-20cm lang.Im Ausnahmefall kann er bis zu 50cm lang und 20 Jahre alt werden.
Der Schellfisch ist von Murmansk bis zur Biskaya verbreitet.Sein Lebensraum reicht von Bodennähe bis zu Tiefen von 200m. Er frist vor allem Bodentiere. Er bevorzugt Temperaturen zwischen 4-!0°C. Die Höchstlänge des Schellfisch beträgt 1m bei einem Gewicht von 12 kg.
Sie treten oft in Schwärmen auf. Makrelen wandern bis zum Nordkap.Im Winter lebt er in der Tiefe, im Sommer ist er ein ausgesprochener Oberflächenfisch. Nach 3 Jahren ist die junge Makerele 30cm lang. Die Makrele erreicht eine Länge von 50cm.
Der Köhler lebt fast ausschließlich pelagisch über steinigem Grund. Er findet sich auf beiden Seiten des Atlantischen Oceans. Erwachsen ist er ein gefräßiger Raubfisch, der sich gern an Heringen gütlich tut. Köhler (Pollachius virens) werden maximal 1,30m lang.
Seelachs
Er lebt in einer Tiefe von 200-300m in Schwärmen. Besonders gern am Nordkap im Strömungsgebiet des Golfstromes. Es ist ein Raubfisch, der lebende Jungen, zwischen April und Juni zur Welt bringt. Jährlich wächst der Rotbarsch 5cm. Beim Rotbarsch wurde ein Alter von 27 Jahren nachgewiesen.
Den größten Kabeljau fängt man bei den norwegischen Lofoten und den isländischen Gewässern. Er ist ein Allesfresser.Vereinzelt fängt man Exemplare über 1.50m mit einem Gewicht bis zu 40 kg. Sie können bis zu 20 Jahre alt werden.
Der Goldbutt (Pleuronectes platessa) lebt an den atlantischen Küsten Europas. Er ist ein sehr beliebter Speisefisch.
Fische des Atlantik
Die Seezunge ist ein nachtaktiver Fisch. Sie ernährt sich hauptsächlich von kleinen Krebsen und Weichtieren. Die Seezunge ist etwa 50cm lang und hält sich in einer Tiefe von 20-50m meist im Schlick und Sand auf.
Die Sardelle (Engraulus encrasicholus) ist ein Planktonfresser. Sie hat ein weiträumiges Verbreitungsgebiet, von den europäischen Atlantikküsten bis zur Westküste Afrikas. Die Jungen sind nach 3-4 Monaten bereits annähernd 10cm lang.
Die Schildmakrelen werden bis zu 70cm lang
im Handel wird der Seeteufel unter dem Namen "Forellenstör" angeboten. Dabei wird er ohne Kopf verkauft. Der Seeteufel (Lophius piscatorius) kommt im Bereich des Kontinentalsockels der europäischen Küsten des Atlantischen Ozeans vor. Die größten Exemplare werden bis zu 2m lang. Sie laichen in Tiefen zwischen 1000 und 2000m
Der Thun lebt in Schulen. Er ist der Hauptfeind der in Mengen auftretenden Makrele, seine Verwandten. Sein Hauptfeind ist der Schwertwal, dem "Killer". Der Thunfisch wird bis zu 5m lang. Solche Riesen wiegen bis zu 500kg. Im Durchschnitt sind sie jedoch 2m lang.
Am häufigsten ist die Goldbrasse (Sparus auratus), die größte Art mit bis zu 70cm und 10kg schwer ist der Schafskopf (Archosagus probatocephalus), der an der Westküste des Atlantik . Mehr als das Doppelte an Gewicht hat die südafrikanische Brasse (Cymatoceps nasutus)
Der Seehecht ist ein Raubfisch größerer Tiefen, hauptsächlich 200-300m, dringt aber auch bis zu 1000m hinab. Er frißt Heringe Makrelen und verfolgt den Blauwittling.
Der Kabeljau ist über die gesamte Küste des Nordatlantiks verbreitet. Die Zahl der Wirbel ist in den kälteren Gebieten größer als in den wärmeren Gebieten seines Auftretens.Sie können bis zu 20 Jahre alt werden und erreichen normalerweise eine Länge von 1,10m und ein Gewicht von 15 kg. Wittlinge gibt es im Osten des Atlantischen Ozeans, im Mittelmeer und im schwarzen Meer. Ihre Nahrung besteht aus an Boden lebenden Kleintieren.
Fänge der südlichen Meere
Die Fänge erfolgten außerhalb der 200-Meilen Fischereizone Argentiniens oder nördlich der Falklandinseln. Mit dem Ende der DDR wurde im Frühjahr 1990 die Kalmarfischerei eingestellt, sie war sehr lukrativ.
Fischfang im Indischen Ocean.
Beifang nennt man größtenteils den gefangenen Fisch, der nicht im Normalfall auf den Tisch der Endverbraucher kommt, sondern zu Fischmehl verarbeitet wird oder wieder über Bord gehievt oder aussenbords gespült wird. Aber es werden eben nicht nur Fische gefangen, sondern auch andere Meerestiere, diese gehören ebenfalls zum Beifang.                        Auf den folgenden Bildern einige Beispiele !
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