Hochseefischer Welt
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Reinhard Sommer
Beim im Internetstöbern bin ich auf die Seiten von Hilmar Klotz gestoßen. Mit Hilmar war ich 1971 Matrose auf der "Eisenach". Wir haben schon mehrmals miteinander telefoniert und über die alten Zeiten gequatscht. Dabei hat er mir gesagt, daß Du mit unseren Bildern von See eine tolle Internetseite gestaltest und gern neues Material entgegen nimmst. Natürlich habe ich die Seite sofort angesehen und bin restlos begeistert. Vielen Dank für Deine riesige Arbeit. Deshalb habe ich mein Album gescant und alle Seiten mit kleinen Bemerkungen versehen. Die Bilder sind nun schon 30 Jahre alt und nicht mehr die Besten. Vielleicht kannst Du einige weiter verarbeiten.
Manche Fotos sind schon bei Hilmar veröffentlicht, Auf der "Eisenach" habe ich von meinen Bildern Abzüge für alle Interessierten gemacht und bin ganz schön stolz, dass einige Fotos im Internet von meinem Enkel angesehen werden können. Aber zum Schluss noch einige biographische Angaben von mir: Jahrgang 1952 selbstverständlich aus Sachsen, direkt nach der 10. Klasse 1968 als Lehrling  "Vollmatrose der Hochsee-fischerei ohne Abitur" nach Rostock, 1968-69 Lehre Land, im Herbst 1969 I. Reise als Jungmann auf der "Kellermann", während der nächsten 140 Tage Reise an Bord zum Vollmatrose geschlagen. Bis 1976 dann auf vielen Trawlern (Eisennach, Dresden,Gera) gefahren, zwischen durch mal mit Ringwadenlogger versucht -war aber auf Grundder relativ kurzen Reisen und der damit verbunden Freizeit nichts für mich. Ich hatte 1972 nach Karl-Marx-Stadt/damals eine Karbolmaus-geheiratet. Da habe ich mehr Zeit auf der Reichsbahn als mit meiner Frau, mit der bin ich übrigens heute noch verheiratet  verbracht. Sie ist Kunstmalerin und ihre Bilder sind u.a. bei www.galerie-moliso.de zu bewundern verbracht. Anschließend folgte der Albtraum "Junge Garde". An Seitentrawler gewöhnt, war das Großschiff total nichts für mich. Die letzten Reisen waren dann auf dem Z-Trawler "Roy Black". Als aber dann während einer Freizeit meine kleine Tochter plötzlich "Onkel Vati" zu mir sagte, habe ich innerhalb von 3 Tagen dem DFK Tschüs gesagt und bin an Land geblieben. Innerlich habe ich aber die Zeit auf See nie vergessen können und interessiere mich bis heute noch für alles, was mit der Hochseefischerei zu tun hat. Zwischen 1986 und 1991 war ich dann sogar im damaligen Karl-Marx-Stadt, jetzt Chemnitz, als privater Netzmacher tätig.
Meine Fahrenszeit